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種の多様性と生物多様性の状況に関するファクトチェック

Einen globalen Bericht zur Lage der Natur gibt es schon – nun ist auch für Deutschland eine erste umfassende Bestandsaufnahme der Biodiversität im Land erschienen. An der 1200 Seiten dicken Veröffentlichung haben 140 Autoren und Autorinnen mitgearbeitet. Nach…

種の多様性と生物多様性の状況に関するファクトチェック

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2024-10-01 05:12:58

Einen globalen Bericht zur Lage der Natur gibt es schon – nun ist auch für Deutschland eine erste umfassende Bestandsaufnahme der Biodiversität im Land erschienen. An der 1200 Seiten dicken Veröffentlichung haben 140 Autoren und Autorinnen mitgearbeitet. Nach dem Vorbild des Weltbiodiversitätsbericht bewertet sie nicht nur den Zustand der Hauptlebensräume – Agrar- und Offenland, Wald, Binnengewässer und Auen, Küsten und Küstengewässer, urbane Räume –, sondern betrachtet auch den Einfluss von Veränderungen auf die Ökosystemdienstleistungen der Natur für den Menschen.

Der Bericht beleuchtet zudem, welche Maßnahmen und gesellschaftliche Veränderungen es braucht, um dem Rückgang der biologischen Vielfalt Einhalt zu gebieten. Finanziert wurde das Assessment vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Seegraswiesen gibt es nicht mehr

Die Analyse der Lage zeigt, wenig überraschend, vorwiegend negative Trends. Die Zahl der Vögel im Offenland ist in den letzten Jahrzehnten um mehr als die Hälfte zurückgegangen, fast ein Drittel der untersuchten Arten sind in ihrem Bestand gefährdet, und 60 Prozent der geschützten Fauna-Flora-Habitat-Gebiete sind trotz dieses Status in einem schlechten Zustand. Manche Lebensraumtypen wie Seegraswiesen gelten als vernichtet. Es entwickeln sich aber auch einige Arten positiv, in Fließgewässern zum Beispiel.

Als Hauptursache für den Verlust der biologischen Vielfalt nennt der Bericht die Intensivierung der Landwirtschaft mit der Verwendung von Pestiziden. Auch die Entfernung von Hecken in der Agrar- und Offenlandschaft, die Flächenversiegelung in den Städten und die großflächige Entwässerung der Landschaft, vor allem von Mooren und Auen, sowie der Klimawandel haben zum Teil weitreichende Konsequenzen.

Einen Schwerpunkt legt die Veröffentlichung auf die Bedingungen für die Einleitung einer Transformation hin zu mehr Schutz und Erhalt der Biodiversität. Die nötigen konkreten Maßnahmen sind für jeden Lebensraumtyp bekannt und zeigen, wenn angewandt, auch Erfolge. Die Qualität der Fließgewässer etwa hat sich infolge der Abwasserreinigung seit den Siebzigerjahren großflächig erholt, was sich positiv auf die Vielfalt von wirbellosen Tieren auswirkt. Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt können die Umstellung auf biologische Landwirtschaft, die Ausweitung von Schutzgebieten, schonende Fangmethoden in Küstengewässern und die Schaffung strukturreicherer Agrarlandschaften sein.

Für den nötigen gesellschaftlichen Wandel führt der Bericht mehrere Stellschrauben auf: Die Menschen müssten die Bedeutung von Biodiversität erkennen und Handlungsalternativen vermittelt bekommen. Ökosystemleistungen müssten Eingang in Bilanzen von Volkswirtschaften und Unternehmen finden und alle gesellschaftlichen Akteure den Wandel unterstützen. Eine stärkere rechtliche Verankerung von Biodiversitätsschutz könnte zudem wirksam sein.

#種の多様性と生物多様性の状況に関するファクトチェック

執筆者について: nipponese

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