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米国のインフレ率は2.9%に低下

In den USA hat sich der Preisauftrieb im Juli unerwartet abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Die Inflationsrate ist die niedrigste seit März 2021. Im Vormonat hatte…

米国のインフレ率は2.9%に低下

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2024-08-14 13:06:24

In den USA hat sich der Preisauftrieb im Juli unerwartet abgeschwächt. Die Verbraucherpreise stiegen zum Vorjahresmonat um 2,9 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Die Inflationsrate ist die niedrigste seit März 2021. Im Vormonat hatte die Rate 3,0 Prozent betragen. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer unveränderten Rate gerechnet.

Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um 0,2 Prozent. Dies war von Volkswirten prognostiziert worden.

Die Kerninflationsrate ohne Energie und Nahrungsmittel fiel im Juli von 3,3 Prozent im Vormonat auf 3,2 Prozent. Dies war von Volkswirten ebenfalls so erwartet worden. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Kernverbraucherpreise wie erwartet um 0,2 Prozent. Die Kernrate wird von der US-Notenbank Fed besonders beachtet. Sie gibt den allgemeinen Preistrend nach Meinung von Fachleuten besser wieder als die Gesamtrate.

Getrieben werde die allgemeine Inflation von den Wohnkosten, meint Dirk Chlench von der LBBW. Diese hätten im Juli 90 Prozent zum Anstieg des Konsumentenpreisindex beigetragen. Die Super-Kernrate, die ohne die Preisgruppen Nahrungsmittel, Energie und Wohnen berechnete Monatsrate, belief sich indes auf 0,0 Prozent, wie schon im Monat zuvor. “Die Tür für eine Fed-Leitzinssenkung auf der September-Sitzung steht weit offen.“

Die Fed steuert auf eine Lockerung ihrer Geldpolitik zu. An den Finanzmärkten gilt eine Zinssenkung im September als ausgemacht. “Die aktuellen Entwicklungen an der makroökonomischen Preisfront in Nordamerika dürften vorsichtigen Zinssenkungen der Notenbank in Washington eher nicht im Wege stehen“, sagt Tobias Basse von der NordLB. „Den jüngsten Daten folgend, die im Rahmen der von der New York Fed durchgeführten Konsumentenbefragung erhoben worden sind, konnten die kurzfristigen Inflationserwartungen in den Vereinigten Staaten jüngst sogar ganz knapp unter die ‘magische’ Marke von drei Prozent sinken. Diese Meldung dürfte insbesondere aus psychologischer Sicht eine hohe Bedeutung für die weitere Geldpolitik der Fed haben.“

Auch ein größerer Zinsschritt um 0,50 Prozentpunkte wird nicht mehr ausgeschlossen. Die Fed strebt eine Inflation von zwei Prozent an. Neben der rückläufigen Inflation sprechen auch schwächere Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten für eine Senkung. Die US-Notenbank hat zwar eine Zinssenkung signalisiert, aber diese von der Datenentwicklung abhängig gemacht. Die Sorgen um die US-Wirtschaft hatte zeitweise zu Finanzmarktturbulenzen geführt.

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