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ESCでのジュースト・クラインの論争について警察のファイルが明らかにしたこと

Zwischen dem niederländischen Teilnehmer am Eurovision Song Contest (ESC), Joost Klein, und der Kamerafrau, mit der er nach dem zweiten Halbfinale am 9. Mai einen Streit hatte, war es schon eine Woche zuvor zu einer Auseinandersetzung gekommen. Das…

ESCでのジュースト・クラインの論争について警察のファイルが明らかにしたこと

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2024-09-03 15:02:38

Zwischen dem niederländischen Teilnehmer am Eurovision Song Contest (ESC), Joost Klein, und der Kamerafrau, mit der er nach dem zweiten Halbfinale am 9. Mai einen Streit hatte, war es schon eine Woche zuvor zu einer Auseinandersetzung gekommen. Das zeigen die Polizeiverhöre mit den beiden, aus denen die schwedische Zeitung „Aftonbladet“ erstmals ausführlich berichtet. Demnach hatte die Frau den Auftrag, eine Dokumentation über die Künstler hinter der Bühne während den ESC-Wochen in Malmö zu drehen.

Joost Klein aber wollte das bei dem früheren Vorfall schon nicht, was die Mitarbeiterin der ESC-Organisatoren „seltsam“ nennt. Denn auch er habe unterschrieben, dass er gefilmt werden solle. „Also habe ich nur meinen Job gemacht“, sagte die Mitarbeiterin im Verhör laut „Aftonbladet“. Sie habe aufgehört zu filmen, und es auch zunächst vermieden, ihn in den Tagen danach zu filmen. Laut der Kamerafrau habe sich die niederländische Delegation dann aber für den ersten Vorfall entschuldigt und versichert, dass Joost Klein nicht wieder so reagieren würde.

Umso verwunderter war sie, als es am 9. Mai, dem Tag des zweiten Halbfinals, abermals zu einer Auseinandersetzung kam. Joost Klein, der als 16. und damit letzter Qualifikant sein Lied „Europapa“ singen musste, kam hinter die Bühne, wo die Kamerafrau wartete, wie es im Verhör laut „Aftonbladet“ heißt. Laut der Aussage der Frau hat sie den ganzen Abend über die Reaktionen der Künstler gefilmt.

Plötzlich habe er gefragt: „Warum filmst du …?“

Joost Klein schien für sie „glücklich und leidenschaftlich“ nach seinem Auftritt gewesen zu sein. Dann habe er plötzlich gefragt: „Warum filmst du …?“ Sie habe gedacht, er mache einen Scherz, aber er sei immer wütender geworden. Was dann genau geschah, bleibt unklar, Teile des Verhörs sind geschwärzt. Laut Aussage der Kamerafrau sei Klein dann weggerannt. „Ich fühlte mich ängstlich und verletzlich, und alles geschah so schnell.“

Laut Verhör gab es an der Kamera keine „physischen Schäden“, allerdings ist die Rede von möglicherweise einem „Problem mit dem Sensor“. Ob Joost Klein die Kamera berührte und beschädigte, bleibt offen. Der 26 Jahre alte Niederländer wurde ebenfalls noch vor dem Finale am 11. Mai kurz nach Mitternacht von der Polizei verhört. Darin spricht er davon, dass er als letzter Künstler nur wenig Zeit hatte, von der Bühne zum Green Room und zu den anderen Teilnehmern zu laufen. Er sei von der Bühne gerannt, und anders als gedacht, sei er nicht von einem Mitglied seiner Delegation, dem Kreativdirektor, erwartet worden.

Klein sagt, er könne sich nicht „ganz klar“ erinnern

Stattdessen sei dort eine Frau gewesen, die ihn gefilmt habe. Soweit er wüsste, sei vereinbart worden, dass er nicht zu viel gefilmt werde, so Klein im Verhör laut „Aftonbladet“. Gerade auch weil er mit einem Lied teilnehme, das ein sehr sensibles Thema berühre. In „Europapa“ geht es auch um seine Eltern, die er in jungen Jahren verlor.

Was danach genau passiert sei, daran könne er sich „wegen des großen Stresses der Show“ nicht „ganz klar“ erinnern. Auf die Frage, ob er verstehen könne, dass die Frau mit der Kamera Angst vor ihm gehabt habe, antwortet Klein: „Ich erkenne mich in dieser Situation nicht wieder.“ Im Verhör gibt er zu, dass er versucht habe, „die Kamera wegzubekommen“, er könne sich aber nicht erinnern, was mit der Kamera passiert sei. Die Kamerafrau soll einen Schadenersatzanspruch von 7000 Kronen (etwa 600 Euro) gestellt haben.

Joost Klein war nach dem Vorkommnis wegen der gegen ihn laufenden Ermittlungen noch vor dem Finale vom Wettbewerb ausgeschlossen worden. Die Ermittlungen der schwedischen Staatsanwaltschaft wurden Mitte August eingestellt, da nicht zu belegen sei, „dass die Handlung eine ernsthafte Bedrohung darstellte oder der Mann auch nur den Vorsatz dazu hatte“. Der niederlän­dische Sender AVROTROS hatte die Disqualifikation im Nachgang „sehr hart und unangemessen“ genannt.

#ESCでのジューストクラインの論争について警察のファイルが明らかにしたこと

執筆者について: nipponese

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