日本語版
最新ニュース
企業

ロサンゼルスの山火事で放火:さらに多くの男が逮捕される

Auch die ver­heerendsten Flächenbrände in der jüngeren Geschichte Südkaliforniens haben mutmaßliche Brandstifter nicht von Versuchen abgehalten, weitere Feuer zu legen. Wie die Polizei von Los Angeles meldete, haben Beamte seit Ausbruch des Palisades-Feuers und des Eaton-Feuers in der…

ロサンゼルスの山火事で放火:さらに多くの男が逮捕される

1736964934
2025-01-15 14:50:00

Auch die ver­heerendsten Flächenbrände in der jüngeren Geschichte Südkaliforniens haben mutmaßliche Brandstifter nicht von Versuchen abgehalten, weitere Feuer zu legen. Wie die Polizei von Los Angeles meldete, haben Beamte seit Ausbruch des Palisades-Feuers und des Eaton-Feuers in der vergangenen Woche vier Männer festgenommen.

Der erste der mutmaßlichen Täter wurde am vergangenen Freitag in Azusa, etwa 25 Kilometer östlich von Altadena, dem Gebiet des Eaton-Feuers, verhaftet, als er auf einer Grünfläche zündelte. Am Wochenende beobachteten Bewohner in North Hollywood einen Unbekannten, der mit Grillanzünder gleich mehrere Brände legte. Die Feuer wurden gelöscht, der schon wegen Brandstiftung vorbestrafte Täter festgenommen.

„Angriff auf unsere Stadt“

Im benachbarten Van Nuys nahmen Polizeibeamte am Montag einen weiteren Brandstifter fest. Er hatte zuvor trockenes Buschwerk entzündet, das durch die Feuerwehr gelöscht wurde. Auch in West Los ­Angeles, einem Stadtteil östlich von Pacific Palisades, der Region des ­Palisades-Feuers, wurde ein Mann festgenommen, als er versuchte, eine Mülltonne in Brand zu setzen. „Diese Verbrechen sind verabscheuungswürdig und stellen einen Angriff auf unsere Stadt dar“, sagte Nathan Hochman, der Bezirksstaatsanwalt von Los Angeles, am Dienstag. In den vergangenen Tagen sei Anklage gegen neun mutmaßliche Plünderer und einen mutmaßlichen Brandstifter erhoben worden. „Wer die Tragödie ausnutzt und die Opfer der tödlichen Brände behelligt, wird mit aller Härte des Gesetzes zur Rechenschaft gezogen“, kündigte Hochman an.

Neben Brandstiftern und Plünderern gehen die Ermittler seit einigen Tagen auch Hinweisen zu Onlinebetrügern nach. Zudem gibt es Hinweise auf sogenanntes Price gouging, das rechtswidrige Erhöhen von Preisen für Wohnungen, Hotelzimmer und Lebensmittel bei Katastrophen. Laut den Gesetzen Kaliforniens, das oft von Erdbeben und Bränden heimgesucht wird, dürfen Unternehmen die Preise 30 Tage lang um höchstens zehn Prozent heraufsetzen.

Palisades-Feuer zu 18 Prozent eingedämmt

Während die Santa-Ana-Winde am Dienstag nach einem eher ruhigen Wochenende wieder stärker wurden, versuchten mehr als 15.000 Einsatzkräfte, die Flammen weiter einzudämmen. Das Palisades-Feuer im Westen von Los Angeles breitete sich bis Mittwoch über fast 96 Quadratkilometer aus. In Pacific Palisades und dem benachbarten Küstenort Malibu zerstörte das Feuer bislang einige Tausend Gebäude. Laut der Behörde für Wald und Brandschutz (Cal Fire) konnte es bei Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern je Stunde zu etwa 18 Prozent eingedämmt werden.

Das Eaton-Feuer bei Altadena an den Ausläufern des Angeles National Forest, mit etwa 57 Quadratkilometern das zweitgrößte Brandgebiet, wurde zu mehr als 35 Prozent eingedämmt.

Auch für der Region bei Sylmar, die in der vergangenen Woche durch das Hurst-Feuer überrascht wurde, meldete die Feuerwehr einen Erfolg. Der mehr als 3,2 Quadratkilometer große Brand wurde mithilfe von Löschhubschraubern fast vollständig gebremst. Das Auto-Feuer im Bezirk Ventura westlich von Malibu, das am Montag in der Nähe eines Flusses ausbrach, fraß sich derweil durch etwa 0,2 Quadratkilometer Buschland und wurde zur Hälfte eingedämmt. Insgesamt mussten bislang mehr als 200.000 Bewohner ihre Häuser verlassen. Wie die Einsatzkräfte meldeten, kamen seit Ausbruch der ersten Brände vor gut einer Woche mindestens 25 Personen ums Leben.

Die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, kündigte am Dienstag per Executive Order einen zügigen Wiederaufbau an. Die Grundstücke in den Brandgebieten sollten umgehend geräumt werden, um neue Häuser zu errichten. Die Demokratin, die wegen einer Reise nach Ghana vor Ausbruch der Brände in die Kritik geraten war, sagte zudem den Bau von 1400 Wohnungen zu. „Eine beispiellose Naturkatastrophe verlangt ein beispielloses Vorgehen. Wir werden alles tun, um den Angelenos ihr Zuhause zurückzugeben“, teilte Bass mit.

In Pacific Palisades und Altadena nahmen derweil Beamte des Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives, ei­ner Polizeibehörde des Justizministeriums in Washington, Ermittlungen zur Brandursache auf. Zuvor waren Videos online gestellt worden, die brennende Stromleitungen zu zeigen scheinen. Wie der Energieversorger Southern California Edison wissen ließ, lägen keine Beweise für Defekte an Leitungen oder Hochspannungsmasten vor.

#ロサンゼルスの山火事で放火さらに多くの男が逮捕される

執筆者について: nipponese

Nipponese News編集部は、国内外のニュースを日本語で分かりやすくお届けします。