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ロック・アム・リングでは犯罪が少ない

Nach drei Tagen ist das Musikfestival Rock am Ring ohne schwerwiegende Zwischenfälle zu Ende gegangen. Körperverletzung, Diebstahl und andere Straftaten blieben eher die Ausnahme, wie die Polizei in der Nacht zum Montag mitteilte. Bereits am Sonntagnachmittag hatte es…

ロック・アム・リングでは犯罪が少ない

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2024-06-10 09:19:32

Nach drei Tagen ist das Musikfestival Rock am Ring ohne schwerwiegende Zwischenfälle zu Ende gegangen. Körperverletzung, Diebstahl und andere Straftaten blieben eher die Ausnahme, wie die Polizei in der Nacht zum Montag mitteilte. Bereits am Sonntagnachmittag hatte es geheißen, die Zahl der Straftaten liege auf einem niedrigen Niveau.

Auch im Verkehr gab es keine größeren Probleme – nach Angaben der Polizei verlief die Anreise der vielen Festivalbesucher störungsfrei. „Das überwiegend freundliche Verhalten der Besucherinnen und Besucher gegenüber den Einsatzkräften ist sicher sehr positiv zu bewerten“, sagte der Leiter der Polizeidirektion Mayen, Ralf Durben. Wenn alle Festivalbesucher gesund nach Hause kommen, dürften „alle von einer gelungenen Veranstaltung sprechen“.

Bis Sonntagmittag habe es 360 Einsätze im Rettungsdienst und 2700 Fälle an den Sanitätsstellen gegeben, berichtete Armin Link vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). Es sei deutlich ruhiger als in den Vorjahren. „Wir hatten jetzt einmal den Hubschrauber im Einsatz, aber nichts Lebensgefährliches.“

Die Ärzte, Green Day und Måneskin als Headliner

Etwa 80.000 Menschen haben nach Angaben des Veranstalters am Wochenende beim Festival Rock am Ring gefeiert und damit mehr als zuletzt. Im vergangenen Jahr waren es rund 70.000 gewesen. Bei Auftritten von mehr als 70 Bands tanzten, sangen und jubelten die Menschen auf dem Gelände am Nürburgring in der Eifel – und auf den Campingplätzen. Auf den drei Bühnen des Festivals war dieses Jahr wieder einiges los: Mehr als 70 Bands standen bei Rock am Ring auf der Bühne. Zeitgleich fand in Nürnberg das Zwillingsfestival Rock im Park mit demselben Line-up statt. Headliner in diesem Jahr waren die Ärzte, Green Day und Måneskin.

Neben all den Musikerinnen und Musikern aus aller Welt schaffte es am Freitag auch eine Band aus dem Saarland auf die Rock-am-Ring-Bühne. Die Heavy-Punk-Band Indecent Behavior aus Merzig hatte einen Bandcontest gewonnen und durfte einen der ersten Auftritte auf dem Festival hinlegen.

„Kein Kölsch für Nazis“

Der letzte Tag des Festivals fiel in diesem Jahr auf den Sonntag der Europawahl. Die war auch auf den Campingplätzen Thema. Schon beim Aufbau am Donnerstag sagten etwa Patrick und Alex aus Bergkamen, dass sie extra schon per Brief ihre Stimme abgegeben haben. „Das Privileg wahrnehmen“, sagte Patrick dazu. Der Veranstalter hatte schon vor dem Festivalwochenende zur Briefwahl aufgerufen.

Und auch auf den Bühnen ging es in diesem Jahr immer wieder um Politik. Beim allerersten Auftritt des Wochenendes hatte die Band Querbeat eine politische Botschaft im Gepäck: Sie spielte das Lied „Kein Kölsch für Nazis“. Das ist ein Song, der ihnen sehr viel bedeute, sagte Sänger Jojo Berger.

Die Headliner des ersten Festivaltages, die Berliner Punkband die Ärzte, gelten ebenfalls als politische Band. Und das ließen sie sich auch bei ihrem Auftritt am Samstag nicht nehmen. Sie startete sie mit dem Lied „Deine Schuld“, in dem es unter anderem heißt: „Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär’ nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.“

Bela B. rief während des Auftritts der Band in die Menge: „Ich bin so stolz auf euch, ihr habt alle Briefwahl gemacht, oder?“ – und erntete dafür grölenden Applaus und Jubel. Die Berliner Punkrockband spielte auch ihren erst kürzlich vom jüngsten Album ausgekoppelten Song „Demokratie“. In dem heißt es unter anderem: „Falls du dich jetzt fragst, wie man die Welt verbessern kann: Wie wär’s mit wählen gehen? Dein Kreuz gegen Hakenkreuze, damit fängt es an.“

Überraschungsauftritt mit AfD-Kritik

Die Rockband Donots bezeichnete die AfD als Partei, die ausgrenze – bei einem überraschenden zweiten Auftritt kurz nach den ersten Hochrechnungen der Europawahl am Sonntag . Es sei eigentlich ein Tag, an dem man feiern solle, sagte die Band. „Es ist aber auch ein Tag, an dem man kotzen könnte. Denn laut den Wahlhochrechnungen ist die AfD zweitstärkste Kraft.“ Die Partei sei rückwärtsgewandt, grenze aus und verbreite Hass und Hetze. Angefeuert von der Band skandierten die Fans „Die ganze Welt hasst die AfD.“

Neben aller Politik stand aber vor allem Party und Spaß im Mittelpunkt. Beim Auftritt der Band Querbeat surften etwa zwei Besucherinnen in den Lufttieren über die Konzertbesucher, während die Menschen um sie herum der Band zujubelten. Etwas Hollywood-Atmosphäre brachte der Auftritt der Band Dogstar am Samstag in die Eifel. Hier stand Schauspieler Keanu Reeves als Bassist mit auf der Bühne. Der Sänger der Punkrockband Donots stellte sich zum Singen zeitweilig mitten in die Menschenmenge und ließ sich von den Fans in die Luft heben. Auch der Sänger der deutschen Indie-Pop-Band Leoniden ging am Sonntag den Weg in die Menge und spielte auf einem weißen Klavier zwischen den Fans.

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執筆者について: nipponese

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