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新しい手順により不正表示が暴露される可能性がある

Ein neuartiges Testverfahren kann mit hoher Trefferquote nachweisen, ob ein als Bio-Ei verkauftes Ei auch tatsächlich aus einer Ökohaltung stammt. Das Verfahren, das auf Kernspinresonanzspektroskopie (NMR-Spektroskopie) beruht, erreiche eine Treffergenauigkeit von 98,5 Prozent, schreiben die Wissenschaftler um Andreas…

新しい手順により不正表示が暴露される可能性がある

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2024-08-05 13:47:43

Ein neuartiges Testverfahren kann mit hoher Trefferquote nachweisen, ob ein als Bio-Ei verkauftes Ei auch tatsächlich aus einer Ökohaltung stammt. Das Verfahren, das auf Kernspinresonanzspektroskopie (NMR-Spektroskopie) beruht, erreiche eine Treffergenauigkeit von 98,5 Prozent, schreiben die Wissenschaftler um Andreas Juadjur im Fachmagazin „Foods“. Juadjur leitet beim Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik, DIL, in Quakenbrück (Landkreis Osnabrück) die chemische Analytik.

Mit dem Verfahren lassen sich in kurzer Zeit Rückschlüsse auf das Profil der einzelnen Inhaltsstoffe eines Eis schließen, erläuterte Juadjur: „Wir nehmen praktisch einen Fingerabdruck des Eis und vergleichen diesen Fingerabdruck in Form des Inhaltsstoffprofils mit unserer Datenbank.“ Zuvor hatten die Quakenbrücker Wissenschaftler zweieinhalb Jahre lang mehr als 4.000 Eigelbe untersucht und daraus eine Datenbank erstellt. Die Untersuchungen der Wissenschaftler ergaben auch, dass möglicherweise mehr Eier als ökologisch deklariert werden, als tatsächlich im Handel sind.

Mehr Hühnerrassen, andere Inhaltsstoffe

Da Bioeier teurer sind als Eier aus konventioneller Käfig- oder Bodenhaltung, sind die Anreize hoch, Eier falsch zu deklarieren. Ziel des Projekts am DIL sei es gewesen, eine Methode zu finden, die ökologische Haltungsweise nachweisen kann. Damit gebe es für die Landwirte die Möglichkeit, die Kennzeichnung zu bestätigen, damit Verbraucher den Produkten vertrauen können, sagte Juadjur: „Es gibt Fälle, wo geschummelt wird, und da ist es wichtig, dass man das noch mal auf analytischer Seite überprüfen kann.“

Die Genauigkeit des Verfahrens sei abhängig von der Validität der hinterlegten Proben, sagt der Wissenschaftler. Die Schwierigkeit sei gewesen, dass es in der konventionellen Hennenhaltung meist nur drei verschiedene Hühnerrassen gebe. In der Ökohaltung gebe es viel mehr Rassen. Auch die Rasse des Huhns habe Einfluss auf die Zusammensetzung der Inhaltstoffe eines Eis. Mit einem entsprechend großen Datensatz sei es möglich, mithilfe Künstlicher Intelligenz Modelle für die Analyse tierischer Lebensmittel zu entwickeln. Wenn man die neue Methode als Überprüfungstool nutzen möchte, grenzt Juadjur ein, müsste man jedes Jahr die Daten überprüfen und erweitern.

Bei anderen Lebensmitteln einsetzbar

Mit NMR-Spektroskopie lässt sich, so berichtet Juadjur, auch unterscheiden, ob Rindfleisch trocken oder nass reifte. Möglicherweise lasse sich das Verfahren bei allen tierischen Lebensmitteln einsetzen.

Das Team um Juadjur hat bereits eine weitere Idee, wozu man das Verfahren auf Basis der NMR-Spektroskopie nutzen könnte: Auch die Inhaltsstoffe von Hanf ließen sich damit analysieren. Nach der Legalisierung von Cannabis könnte das eine Möglichkeit sein, zu den angebauten Hanfsorten Statistiken etwa über den Anteil des berauschenden Bestandteils THC zu führen. „Das könnte man an die Politik zurückspielen, damit die auf der Basis dieser Daten bewerten kann, wie sich die Gesetzgebung auswirkt“, sagte Juadjur.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat das Forschungsprojekt in einem Programm zur Förderung des Ökolandbaus finanziert.

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執筆者について: nipponese

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