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シリア反政府勢力がダラアの大部分を占領しているようだ

Aufständische haben im Süden Syriens laut Aktivisten die Kontrolle weiter Teile der symbolträchtigen Region Daraa übernommen. Lokale Oppositionsgruppen hätten rund 80 Prozent des Gebiets unter ihre Kontrolle gebracht, darunter auch die Stadt Daraa, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für…

シリア反政府勢力がダラアの大部分を占領しているようだ

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2024-12-07 07:25:00

Aufständische haben im Süden Syriens laut Aktivisten die Kontrolle weiter Teile der symbolträchtigen Region Daraa übernommen. Lokale Oppositionsgruppen hätten rund 80 Prozent des Gebiets unter ihre Kontrolle gebracht, darunter auch die Stadt Daraa, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Sicherheitskräfte der Regierung von Machthaber Baschar al-Assad hätten zuvor Posten und Stützpunkte verlassen, berichtete die Beobachtungsstelle, die mit einem Netz aus Informanten das Kriegsgeschehen im Land verfolgt. Die Aufständischen riefen demnach Angehörige der syrischen Streitkräfte zum Überlaufen auf.

Die ersten Proteste in Syrien vor Beginn des Bürgerkriegs fanden im März 2011 in der Stadt Daraa statt. Sie wurden durch die Verhaftung Jugendlicher ausgelöst, die regierungskritische Graffiti an Wänden angebracht hatten.

Große Gebietsverluste für Regierung

Auch in anderen Teilen des Landes rücken Aufständische weiter vor: Islamistische Rebellen der Miliz „Hay’at Tahrir al-Scham“ (HTS) teilten auf Telegram mit, die Außenbezirke der Stadt Homs erreicht zu haben. Auf dem Weg Richtung Homs seien die HTS und ihre Verbündeten in die Städte Rastan und Talbisseh eingedrungen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle mit. Es sei eine „völlige Abwesenheit“ von Truppen der Assad-Regierung in diesen beiden Städten festzustellen gewesen.

Die Beobachtungsstelle meldete zudem, dass die Regierung die Kontrolle über die südwestsyrische Stadt Suwaida im Daraa angrenzenden Gouvernement Suwaida verloren hat. Lokale Aufständische hätten das Zentralgefängnis in ihre Gewalt gebracht. Der Gouverneur sei geflohen.

Am Freitag zog sich die Armee laut Beobachtungsstelle auch aus der gesamten Provinz Deir Essor im Osten Syriens zurück. Die Regierungstruppen und ihre vom Iran unterstützten Verbündeten hätten sich „vollständig aus den von ihnen kontrollierten Gebieten in der Provinz Deir Essor zurückgezogen“, erklärte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. In diese Gebiete rücken nun Kämpfer des von Kurdenmilizen angeführten Militärbündnisses Demokratische Kräfte Syriens (SDF) vor. Das Militärbündnis, das bereits einen Großteil Nordostsyriens kontrolliert, bekundete angesichts des Vorrückens der Islamisten zugleich seine Bereitschaft zu Gesprächen.

Der Vormarsch der Rebellen startete am 27. November, als der Bürgerkrieg mit einer Offensive der Islamisten-Allianz Haiat Tahrir al-Scham (HTS) wieder aufflammte. In kürzester Zeit nahm die Gruppe viel Gebiet teils kampflos ein. Ihr Ziel ist der Sturz der Regierung.

Am Donnerstag hatten die Aufständischen die strategisch wichtige Stadt Hama erobert. Zuvor war nach einer überraschenden Blitzoffensive bereits Aleppo gefallen.

USA fordern politische Lösung des Konflikts

Die USA forderten ihre Bürger zur Ausreise aus dem Land auf. „Die Sicherheitslage ist weiterhin unbeständig und unvorhersehbar, da es im ganzen Land zu aktiven Zusammenstößen zwischen bewaffneten Gruppen kommt“, erklärte das US-Außenministerium. „Das Ministerium empfiehlt US-Bürger dringend, Syrien jetzt zu verlassen, solange es noch kommerzielle Möglichkeiten gibt.“ Die Regierung in Washington mahnt eine politische Lösung des Konflikts an. In einem Telefonat mit seinem türkischen Kollegen Hakan Fiden forderte US-Außenminister Antony Blinken nach Angaben seines Ministeriums, Zivilisten und Minderheiten in Syrien zu schützen.

Die Außenminister von Iran, Irak und Syrien warnen vor einer Gefahr für die Region infolge des Vorrückens der Rebellen. „Die Bedrohung der Sicherheit Syriens stellt eine Gefahr für die Stabilität in der Region dar“, hieß es am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung, die nach einem Treffen des iranischen Außenministers Abbas Araghchi mit seinem irakischen Kollegen Fuad Hussein und Syriens Außenminister Bassam Sabbagh in Bagdad.

Es gebe „keine Alternative zu Koordination, Kooperation und diplomatischen Konsultationen“, um die „Risiken einer Eskalation“ zu vermeiden, erklärten die Minister weiter. Sie betonten zudem die „Notwendigkeit arabischer, regionaler und internationaler Maßnahmen, um friedliche Lösungen für die Herausforderungen in Syrien und der Region zu finden“.

Wegen des Bürgerkriegs rechnen die Vereinten Nationen mit bis zu 1,5 Millionen Flüchtlingen. Seit Ende November seien bereits 280.000 Menschen vertrieben worden, sagte Samer Abdeldschaber, Direktor des Welternährungsprogramms bei einer Pressekonferenz in Genf.

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