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2050年までに最大3,900万人が死亡

Resistenzen gegen Antibiotika sind aufgrund deren häufigen Einsatzes und weniger Neuentwicklungen ein ernstes Problem: Eine 2022 im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichte Studie hat geschätzt, dass resistente Bakterien im Jahr 2019 weltweit ungefähr 1,3 Millionen Todesfälle verursacht haben. Ein…

2050年までに最大3,900万人が死亡

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2024-09-17 08:41:54

Resistenzen gegen Antibiotika sind aufgrund deren häufigen Einsatzes und weniger Neuentwicklungen ein ernstes Problem: Eine 2022 im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichte Studie hat geschätzt, dass resistente Bakterien im Jahr 2019 weltweit ungefähr 1,3 Millionen Todesfälle verursacht haben. Ein internationales Team schreibt die Analysen im selben Fachblatt nun fort: Demnach hat es 2021 offenbar aufgrund verringerter Fallzahlen bakterieller Infektionen in der Pandemie nur rund 1,1 Millionen Todesfälle gegeben, die durch Resistenzen verursacht waren. Hoch sei die Rate in Ländern Afrikas gewesen, die südlich der Sahara liegen.

Für die Zukunft sehen die Prognosen schlecht aus – wie schlimm es wird, ist naturgemäß noch unklar. 2014 war ein von der britischen Regierung beauftragter Bericht für das Jahr 2050 von jährlich rund zehn Millionen möglichen Todesfällen durch Bakterien oder Viren ausgegangen, die gegen gängige Wirkstoffe resistent sind – die englische Bezeichnung der „antimicrobial resistance“ umfasst im Allgemeinen auch Viren, Pilze oder Parasiten, gegen die herkömmliche Mittel nicht mehr wirken. So berücksichtigte das britische Gremium auch etwa erwartete Todesfälle durch resistente Formen des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV). Sein Bericht wurde in Bezug auf die Annahmen, von denen er ausgeht, jedoch von anderen Experten als alarmistisch und falsch eingeschätzt.

Künftig jährlich zehn Millionen Todesfälle?

2019 veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation eine Studie, die in einem pessimistischen Szenario gleichfalls von einem Anstieg auf womöglich rund zehn Millionen Todesfälle durch resistente Mikroorganismen bis 2050 ausging, falls sich die Lage nicht grundsätzlich ändert – etwa durch die Verfügbarkeit neuer Wirkstoffe.

Laut der neuen Studie könnte die Zahl der resistenzbedingten Todesfälle bis 2050 um zwei Drittel steigen, auf jährlich rund 1,9 Millionen. Bis dahin würde sich die Gesamtzahl demnach auf gut 39 Millionen belaufen. Verbesserter Zugang zu Gesundheitsversorgung und Antibiotika könnte in dem Zeitraum insgesamt 92 Millionen Todesfälle verhindern. Die Schätzungen basieren auf der Auswertung von Daten zu global rund 520 Millionen Menschen und berücksichtigen 22 Erreger. Je nach Weltregion standen jedoch teils wenig Informationen zur Verfügung, sodass die Prognosen mit Unsicherheiten verbunden sind.

Die neue Studie blickt auch auf vergangene Jahrzehnte zurück. Laut der Analyse gab es 1990 rund 4,8 Millionen Todesfälle, die mit resistenten Keimen in Verbindung standen, also nicht unbedingt von ihnen verursacht worden sind. Bis 2019 sei die Zahl nur wenig auf gut 4,9 Millionen gestiegen. Der stärkste Faktor, der zu mehr Todesfällen geführt habe, sei die deutliche Zunahme der Weltbevölkerung gewesen, diese hätte für 1,7 Millionen zusätzliche Fälle gesorgt – deutlich dahinter folgen das gestiegene Durchschnittsalter und zunehmende Resistenzbildungen.

Den negativen Entwicklungen steht eine positive entgegen, die sie fast komplett ausgleicht: Da mittlerweile weniger Menschen durch Blutvergiftungen sterben, sei die Zahl resistenzbezogener Todesfälle um gut drei Millionen niedriger als ohne diese Entwicklung, so die Forscher. Diese Todesfälle sind bei Kleinkindern offenbar durch Impfungen und verbesserte Hygiene seit 2019 um mehr als 50 Prozent zurückgegangen, bei Senioren hingegen stiegen sie deutlich. Es bedürfe deutlicher Anstrengungen, um Todesfälle im Zusammenhang mit Resistenzen zu verringern.

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執筆者について: nipponese

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