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極端な暑さに関する研究: 気候湿地帯でのオリンピック

Mal gewittert es, dann heizt es wieder auf, die Belastung steigt für alle: Die ersten Tage der Olympischen Spiele waren geprägt von den Ausläufern einer Juli-Hitzewelle über dem Mittelmeerraum, die wochenlang anhielt und Rekordtemperaturen im Wasser und in…

極端な暑さに関する研究: 気候湿地帯でのオリンピック

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2024-08-01 15:52:00

Mal gewittert es, dann heizt es wieder auf, die Belastung steigt für alle: Die ersten Tage der Olympischen Spiele waren geprägt von den Ausläufern einer Juli-Hitzewelle über dem Mittelmeerraum, die wochenlang anhielt und Rekordtemperaturen im Wasser und in der Luft von Griechenland über Italien bis nach Spanien und Marokko brachte – die olympischen Spielstätten in Frankreich tatsächlich auch noch tangierend. Eine stehende Hitzewelle, ein sogenannter Hitzedom, der ohne das menschliche Zutun zur Erderhitzung praktisch unmöglich gewesen wäre. So lautet das Fazit einer neuen Zuordnungsstudie der „World Weather Attribution Initiative“, an der sich Klimaforscher unterschiedlicher Länder beteiligten.

„In einer Welt ohne den menschengemachten Klimawandel wäre der Juli 2,5 bis 3,3 Grad kälter gewesen“, schreiben die Forscher. So aber werde aus einem „unmöglichen“ Extrem ein Ereignis, das unter heutigen Bedingungen statistisch alle zehn Jahre vorkommen dürfte. In Marokko waren bei Spitzen von 48 Grad Celsius im Juli offiziell 21 Menschen an der Hitze gestorben. Die Weltmeteorologiebehörde WMO hatte vor wenigen Tagen zu Gegen- und Schutzmaßnahmen gegen die globalen Temperaturextreme aufgerufen. „Die Erde hat gerade die wärmsten drei aufeinanderfolgenden Tage erlebt“ – Höhepunkt in der Folge von dreizehn Rekordmonaten hintereinander.

Die Hitze und die damit auch einhergehende zunehmende Feuchtigkeit – vor allem in der Kombination beider Werte – macht den Athleten das Leben immer schwerer. Das physiologische Kühlsystem ihres Körpers kommt schneller an die Grenzen, und das selbst dann schon, wenn die Temperaturen nicht Spitzenwerte erreichen, die Luftfeuchtigkeit aber hoch bleibt. Viele kommen eher an ihre Leistungsgrenzen, spüren die Erschöpfung.

Wissenschaftler verzichten für Analyse auf Klimamodelle

Für die WWA-Forscher spitzt sich die klimatische Situation insgesamt weiter zu: Bereits im vergangenen Jahr hatten sie nach Hitzeanomalien im April und im Juli in der olympischen Region mit ihren Zuordnungsstudien den gewaltigen Fußabdruck der Klimakrise sichtbar gemacht. Die Größenordnung der Abweichungen war im Sommer 2023 ähnlich wie heute. Auf bis zu dreieinhalb Grad war die Differenz der aktuellen Messdaten zu den in der Region üblichen Temperaturspannweite beziffert worden. Damals verwendete man wie bei den neuen Zuordnungs- oder Attributionsstudien üblich eine Mischung aus historischen Beobachtungsdaten und einem „Fingerprinting“-Verfahren, das auf einem Klimamodell aufbaut, in welchem auch der Einfluss der klimaschädlichen Emissionen bis dato berücksichtigt wird.

Für die aktuelle Analyse verzichteten die Wissenschaftler auf die Klimamodelle und werteten statistisch ausschließlich die Messdaten der Wetterstationen aus. Der Grund ist, dass in den Computermodellen noch immer nicht alle physikalischen Einflussparameter empirisch lückenlos darstellbar sind, und die Klimamodelle deshalb erfahrungsgemäß die Spitzen der Hitzewellen in Europa bisher eher unter- als überschätzen. Die neue Studie mit den statistischen Auswertungen von räumlich wie zeitlich leicht abweichenden Messreihen gibt den Forschern nun mehr Sicherheit, dass ihre mit den Modellen ermittelten Zuordnungsresultate weitgehend zutreffen. Das Fazit ist klar: „Solange die Welt das Verbrennen fossiler Brennstoffe nicht stoppt, werden die Extreme noch heißer, häufiger und länger andauern.“

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執筆者について: nipponese

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