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ドイツのインフレ率は6月に2.2%に低下

Die Inflation in Deutschland ist wieder auf dem Rückzug. Die Verbraucherpreise stiegen im Juni durchschnittlich mit 2,2 Prozent nicht mehr so stark wie im Mai mit 2,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Von der Nachrichtenagentur…

ドイツのインフレ率は6月に2.2%に低下

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2024-07-01 12:15:59

Die Inflation in Deutschland ist wieder auf dem Rückzug. Die Verbraucherpreise stiegen im Juni durchschnittlich mit 2,2 Prozent nicht mehr so stark wie im Mai mit 2,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten hatten nur mit einem Rückgang auf 2,3 Prozent gerechnet. Im Mai hatte die Teuerungsrate erstmals in diesem Jahr zugelegt, nachdem sie im März und April mit je 2,2 Prozent das niedrigste Niveau seit rund drei Jahren erreicht hatte.

„Die Inflationsrate dürfte ihren Rückgang langsam fortsetzen und im August erstmals seit März 2021 unter die Zwei-Prozent-Marke sinken“, prognostizierte Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser am Montag. Das Ifo-Barometer für die Preiserwartungen in der Wirtschaft sank im Juni leicht auf 15,9 Punkte, nach 16,1 im Mai.

Vor allem im Einzelhandel mit Bekleidung und elektrischen Haushaltsgeräten sowie in den Branchen Kunst, Unterhaltung und Erholung ist laut dem Ifo seltener mit Preisanstiegen zu rechnen. In der Unterhaltungselektronik und im Fahrradhandel wird sogar mit sinkenden Preisen geplant. Hingegen vermehrt ihre Preise erhöhen wollen vor allem der Einzelhandel mit Nahrungsmitteln und Getränken, die Kfz-Händler sowie die Gastronomie und das Hotelgewerbe.

Mehr Bauunternehmen wollen ihre Preise wieder anheben

Im Verarbeitenden Gewerbe sind die Preiserwartungen auf 6,6 Punkte gesunken, nach 7,4 im Mai. Insbesondere in den nicht-energieintensiven Industriezweigen hat sich der Rückgang fortgesetzt und mit 6,8 Punkten den niedrigsten Wert seit November 2020 erreicht. „In den energieintensiven Industriezweigen dürften die Preisrückgänge mittlerweile gestoppt sein“, teilte das Ifo-Institut mit. Nach 14 negativen Werten in Folge sind dort die Preiserwartungen seit Mai wieder positiv. Sie lagen im Juni weitgehend unverändert bei 2,6 Punkten.

Bei den unternehmensnahen Dienstleistern (inklusive Großhandel) und im Bauhauptgewerbe sind die Preiserwartungen gestiegen auf 22,8 und 1,7 Punkte, nach 21,1 und minus 3,9 im Mai. Damit wollen erstmals seit April 2023 wieder mehr Baufirmen ihre Preise anheben als senken.

Die Punkte bei den Ifo-Preiserwartungen geben an, wie viel Prozent der Unternehmen per saldo ihre Preise erhöhen wollen. Der Saldo ergibt sich, indem man vom prozentualen Anteil der Unternehmen, die ihre Preise anheben wollen, den prozentualen Anteil derer abzieht, die ihre Preise senken wollen.

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執筆者について: nipponese

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