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ジークフリート・ウンゼルトに関する思想史の雑誌

Ein Heiliger „war er weiß Gott nicht“, aber – und hinter diesem „aber“, das den Gemeinplatz beiseitestellt, folgt dann eine ungemein interessante, sachhaltige und mit persönlichen Erfahrungen beglaubigte Schilderung über Siegfried Unseld, den Suhrkamp-Verleger, der am 28. September…

ジークフリート・ウンゼルトに関する思想史の雑誌

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2024-09-25 19:27:06

Ein Heiliger „war er weiß Gott nicht“, aber – und hinter diesem „aber“, das den Gemeinplatz beiseitestellt, folgt dann eine ungemein interessante, sachhaltige und mit persönlichen Erfahrungen beglaubigte Schilderung über Siegfried Unseld, den Suhrkamp-Verleger, der am 28. September vor hundert Jahren geboren wurde. Wer sich da hinterm „aber“ im Gespräch mit Jan Bürger und Stephan Schlak in der „Zeitschrift für Ideengeschichte“ (Heft 18/3, Herbst 2024 / Verlag C. H. Beck) über Unseld und sein Haus, seine verlagspolitischen Kämpfe einlässt, ist Michael Krüger, selbst ein Fahrensmann der frühen Jahre und langjähriger Geschäftsführer des Carl Hanser Verlags.

Gerade weil er durchblicken lässt, persönlich nicht etwa ein enger Freund Unselds gewesen zu sein, nimmt man ihm seine Eloge auf den Jubilar ab, die nicht zuletzt einem inhaltlichen Verlagsanspruch gilt, verpackt in dem beiläufigen Satz, Unseld sei auch deshalb ein ausgezeichneter Verleger gewesen, „weil er davon überzeugt war, dass seine Waren auch eine Bedeutung hatten“. So lapidar formuliert, steckt in dem Lob natürlich auch eine Spitze gegen den Wandel des Bedeutungsbegriffs in der Verlagsszene, gegen dessen Verflachung in Auswüchsen einer krass gewordenen Unterwerfung unters Diktat der Ökonomisierung.

Nicht dass Unseld dem ökonomischen Kalkül enthoben gewesen wäre; das Ge­genteil hebt Krüger in seinem munteren Gespräch zur Verlagsgeschichte zumal der Sechziger- und Siebzigerjahre hervor, das hier im Rahmen eines Unseld-Schwerpunktheftes der Zeitschrift zu lesen ist. Hoch geachtet habe er den Verleger-Kollegen Unseld gerade auch deshalb, weil dieser ohne ein Mäzenatentum im Rücken (hier spielt Krüger auf den Verlag S. Fischer an) „stets scharf kalkulieren“ musste. „Und wie er das schaffte, das habe ich bewundert. Er hat, für eine ziemlich lange Zeitspanne, die literarische und intellektuelle Physiognomie der Bundesrepublik mitgestaltet. Mit seinem Enthusiasmus hat er viele Dinge ermöglicht, die ohne ihn nicht verwirklicht worden wären. Natürlich musste man ihn nicht lieben. Klaus Wagenbach stand meinem Herzen näher, wenn ich so sagen darf. Aber wie der schwäbische Bub diesen international angesehenen Verlag so solide aufgebaut hat, dass er bis heute, in ganz und gar unliterarischen Zeiten, als bedeutender Verlag existiert, das ist doch eine Geschichte, die in die Geschichtsbücher gehört.“

ブックフェア 1967: ジークフリート・ウンセルト (左) は、東ドイツの国立出版社によって出版された書籍の没収について遺憾の意を表明。ヴォルフガング・ハウト

いずれにせよ、出版社の意味概念の変化に対する簡単に却下される批判には注意が必要です。クルーガー自身も、ノスタルジックな態度とは矛盾する説得力のある観察でこのことを強調しています。 10 年前の本からパンフレットが落ちたとき、完全に忘れ去られた名前や作品の数々に死ぬほどショックを受けるでしょう。」 もちろん付け加えて、「今日、ほとんどの本はわずか 1 年後には忘れ去られています。」

ラダッツがいなくてはいけなかった

クルーガーは、本質的に羨望に駆られた「反アンセルトムード」があったという声明をいくつかの方法で変えている。彼は常に非常に有能なビジネスマンであり、人、話題、本に対する嗅覚があり、同時にそれらを売ることもできました。そのことで多くの同僚が嫉妬しました。」

アンセルドの批判のテーマは、出版に関して彼がピーターに従っただけだったということだった。 ズールカンプ ベッドを組み立てるか、他の出版社の準備作業の恩恵を受ける必要があります。長編作家のフリッツ・J・ラダッツは、これらの留保事項を日記に細心の注意を払って記録し、彼自身も生前にそれを2巻本の形で出版した。そこで彼は、「Unseld Company」の歴史的な思想バランスへの別の貢献として称賛に値する、出版政策に関する資料の一部をレイアウトしています。

ラダッツは、事実が無視された神話作りの一例として、アンセルドに対するある種の熱烈な歓迎を挙げている。 「出版社アンセルドの一例」と日記の筆者は2007年2月3日のすべて大文字のエントリーで書いている。「『出版社』とは一般に、誰かが著者を発見し、慎重に宣伝したことを意味する。しかし、ウンセルト(ズールカンプ)のものとされる有名な偉人のほとんどすべては彼によって発見されませんでした – ウーヴェ・ジョンソン、エンツェンスベルガーはいずれにしてもペーター・ズールカンプ、ヘッセン、ブレヒトによって出版されました – 彼はそれらを買い占めただけです:アルノ・シュミットやケッペン、プルーストジョイス、マイレッカー、ムシュグ、バッハマン、アイヒなど。それらはすべて、最初は他の、多くの場合小規模な出版社によって「作成」されましたが、最初はほとんどが失敗に終わり、つまり、かなりのリソースを使用しました。」

この発見は、「人、話題、本の天気」(クルーガー)、つまり、本を出版する人が適切な著者を買い占めているということの一部ではないでしょうか?

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執筆者について: nipponese

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