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アイケ・シュミット氏は市長選決選選挙に臨む

Der Deutsch-Italiener Eike Schmidt ist bei den Bürgermeisterwahlen in Florenz an diesem Wochenende in die Stichwahl gekommen. Nach ersten Prognosen landete er auf dem zweiten Platz. Die meisten Stimmen im ersten Wahlgang erhielt demnach die Kandidatin der in…

アイケ・シュミット氏は市長選決選選挙に臨む

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2024-06-10 09:30:12

Der Deutsch-Italiener Eike Schmidt ist bei den Bürgermeisterwahlen in Florenz an diesem Wochenende in die Stichwahl gekommen. Nach ersten Prognosen landete er auf dem zweiten Platz. Die meisten Stimmen im ersten Wahlgang erhielt demnach die Kandidatin der in Florenz regierenden Sozialdemokraten, Sara Funaro.

Schmidt tritt als parteiloser Kandidat an und wird von den drei Parteien der Mitte-rechts-Koalition in Rom unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sowie von einer Florentiner Bürgerliste unterstützt. Ob er sich als Bürgermeister durchsetzen kann, wird in der Stichwahl am 23. und 24. Juni entschieden.

Gemäß Prognosen auf der Grundlage von Wählerbefragungen am Sonntagabend sowie erster Auszählungsergebnisse vom Montagmorgen kommt Funaro im ersten Wahlgang auf 42 bis 46 Prozent der Stimmen. Schmidt folgt den Angaben nach mit 30 bis 34 Prozent der Stimmen. Zwei weitere Kandidaten des linken Lagers erhielten jeweils sechs bis acht Prozent der Stimmen, sodass Funaro deutlich bessere Chancen für die Stichwahlen zugeschrieben werden als ihrem Herausforderer Schmidt.

Schmidt will sich zum Ergebnis nicht äußern

Der seit 2014 regierende Bürgermeister Dario Nardella von den Sozialdemokraten durfte nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten. Florenz gilt als sozialdemokratische Bastion in der „roten Region“ Toskana.

Schmidt wollte sich nach dem für ihn eher enttäuschenden Ergebnis im ersten Wahlgang zunächst nicht zu seinen Aussichten für den Stichentscheid äußern. „Andere geben Kommentare ab, wir arbeiten“, sagte der 56 Jahre alte Kunsthistoriker und Museumsdirektor. Schmidt leitete acht Jahre lang mit großem Erfolg die Uffizien in Florenz, die zu den bedeutendsten Museen der Welt zählen. Seit Januar leitet er das Museum Capodimonte in Neapel, ließ sich von diesem Amt für die Dauer des Wahlkampfes aber beurlauben.

Wahlversprechen: Sicherheit und Sauberkeit

Schmidt ist mit einer italienischen Kunsthistorikerin verheiratet und verfügt seit letztem Jahr neben der deutschen auch über die italienische Staatsangehörigkeit. In seiner Wahlkampagne hatte er sich auf die Themen öffentliche Sicherheit und Sauberkeit sowie auf den Kampf gegen den „overtourism“ und gegen das Verkehrschaos in Florenz mit seinen rund 363.000 Einwohnern konzentriert.

In Städten mit mehr als 15.000 Einwohnern ist für den Wahlsieg im ersten Durchgang die absolute Stimmenmehrheit von 50 Prozent plus einer Stimme erforderlich, in kleineren Städten ist dagegen der mit relativer Mehrheit gewählte Kandidat Wahlsieger.

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執筆者について: nipponese

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